Es hat je nach Landschaft viele Namen: Gehacktes, Faschiertes oder auch Gewiegtes. Genauso vielfältig ist die Zusammensetzung: aus Schweinefleisch, aus Rindfleisch (besonders mageres Rindfleisch wird als Tatar zum Rohverzehr verkauft), eine Mischung aus Schweine- und Rindfleisch, aber auch aus Lammfleisch oder aus Pute wird Hackfleisch hergestellt. Es besteht aus grob zerkleinertem, entsehnten Fleisch, das durch den Fleischwolf gedreht wird. Der Name weißt aber darauf hin, dass das Fleisch früher gehackt oder „geschabt“ wurde.
Hackfleisch ist aufgrund der durch die Zerkleinerung entstandenen großen Oberfläche sehr leicht verderblich! So darf nach der „Hackfleischverordnung“ rohes, unverpacktes Hackfleisch nur am Herstellungstag verkauft werden.
Auch Sie sollten darauf achten, das Hackfleisch nicht nur bis zur Verabeitung kühl zu lagern, sondern auch nach dem Einkauf möglichst schnell wieder kühl aufzubewahren. Die Rezepte für Hackfleisch sind sehr vielfältig.
Egal ob als „Fleischpflanzerl“ oder „Bullette“ bezeichnet, als „Königsberger Klopse“ in heller Kapernsoße serviert, als Hackbraten, auch „falscher Hase“ genannt, gegart, als Füllung verwendet, z.B. als Kohlrouladen oder gefüllte Paprika, oder als Bestandteil eines Auflaufs mit Gemüse, Nudeln oder Kartoffeln gebacken: wenn es richtig zubereitet ist, ist es eine sehr schmackhafte Sache. Weitere Tipps finden Sie auf BBQ-Shop24.de
Und es wird letztendlich, auch Wild- oder Geflügelgehacktes, zur Wurstherstellung verwendet. Aber nicht nur die deutsche Landhausküche kennt Hackfleisch in seiner ganzen Vielfalt, es ist auch eine internationale Spezialität. Man findet es in der einen oder anderen Form in fast allen Ländern der Welt. Und auch der weltbekannte „Hamburger“ ist letztendlich nichts anderes als gebratenes Rinderhackfleisch.