Die Mobilfunk-Flatrate

Bei gängigen Handytarifen wird jede bei Telefonaten verbrauchte Minute oder Sekunde auf der Handyrechnung getrennt berechnet. Für alle, die viel telefonieren, wird das im Lauf der Zeit recht teuer.
Die Kosten werden sehr kostspielig, wenn man aus beruflichen oder privaten Gründen viel Gespräche führen muss, das sieht man an seiner monatlichen Mobilfunkrechnung. Es war früher nur eine Möglichkeit zur Senkung der Kosten gegeben, man musste sich einen günstigeren Netzbetreiber oder Service-Provider suchen. Oder einen so genannten Minuten-Tarif abschließen, in dem zu einem günstigen Festpreis eine bestimmte Anzahl Gesprächs-Minuten enthalten ist. Aber auch solche Verträge haben Nachteile, denn nicht benötigte Gesprächsminuten können nicht in den folgenden Monat übertragen werden. Und wenn Sie mehr anrufen, wird jede weitere Gesprächseinheit wieder kostspielig.
Es gibt aber auch eine bessere Chance:
Seit einiger Zeit gibt es die Flatrate für das Mobiltelefon. Die Flatrate erfordert die Zahlung eines monatlichen Pauschalpreises und dann können Sie telefonieren so viel Sie wollen. Es gibt dann keine vielen Einzelgespräche mehr, die getrennt auf der Rechnung ausgewiesen werden.

Auch bei einer Flatrate, die eigentlich einen sehr günstigen Mobilfunk-Tarif für Vieltelefonierer darstellt, gibt es aber auch gewisse Beschränkungen, auf die Sie achten sollten. Die Vertrags-Gestaltung ist dabei auch hier bei den genutzten Anbietern unterschiedlich. Das heißt, Sie sollten sich vor einem Vertragsabschluss die verschiedenen Angebote genau anschauen. Das Internet ist dabei eine gute Hilfestellung. Schließlich finden Sie im Internet die Angebote doch aller Tarifanbieter, egal ob Netz-Betreiber, Serviceprovider oder Discounter.

Eine Flatrate beinhaltet grundsätzlich alle Gespräche ins Festnetz. Damit sind sämtliche Anrufe, egal wie lange sie dauern, abgedeckt. Aber nicht zu Sonder-Rufnummern, wie 0180 oder 0800, denn diese werden gesondert verrechnet. Natürlich werden die Sonderdienste mit den 0190-er und 0900-er Rufnummern immer gesondert abgerechnet. Mobilfunk-Anrufe fallen nur in ein bestimmtes Funknetz, also normal das des Anbieters, unter die pauschalierte Berechnung der Flatrates.
Bei der Auswahl einer Flatrate sollen Sie also sowohl auf die passende Wahl des Vertragspartners, als auch auf die richtige Wahl des Mobilfunk-Netzes achten. Sie sollten dabei das Funknetz bevorzugen, das Ihre Angehörigen, Freunde und andere oft anzurufende Personen vorwiegend benutzen. Dadurch verhindert man auch gesondert getrennt abgerechnete Gespräche auf seinen Mobilfunkrechnungen, die man in fremde Mobilfunk-Netze führen musste.
Zusätzlich gibt es auch Flatratetarife für Telefonate in bestimmte Auslandsnetze, doch hier sollten Sie sich, wenn ein Bedarf besteht, genau informieren.
Was Sie aber besonders achten sollten, wenn Sie eine Flatrate ausgesucht haben, das sind die so genannten Mehrwertdienste. Also die Sonderrufnummer mit höherem oder sehr hohem Sonder-Tarif, egal ob jetzt als Festnetz-Rufnummer oder als eine der fünfstellgen Sonderrufnummern im Handybereich. Das betrifft die Telefonauskunft bis hin zu den teuren Erotikrufnummern zu.
Wenn Sie aber auf solche Telefonnummern verzichten, dann steht Ihnen mit einer Flatrate eine kostengünstige Lösung zur Standard-Abrechnung zur Verfügung. Auch zur Kontrolle der Kosten ist die Flatrate an sich geeignet. Wenn Ihre Bekannten oder auch Kunden zum überwiegenden Teil im gleichen Handynetz wie Sie selbst beheimatet sind, werden sich auch hier die Kosten deutlich verringern.

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