Schon unmittelbar nach dem Einschalten erreicht ein Induktionsherd seine volle Leistung, ohne lästiges Aufheizen und Wartezeiten.
Auf einem Cerankochfeld dauert es doppelt so lange, bis z.B. Wasser den Siedepunkt erreicht. Aber nicht nur am Anfang ist der Induktionsherd schnell, auch am Ende des Kochvorgangs reagiert er schnell und schaltet sofort ab, so dass keine Energie verschwendet wird.
Der Einsatz eines Induktionsherdes spart gegenüber einem Cerankochfeld mindestens
25 % Energie! Und der Energieaufwand beim Kochen ist hoch.
Dadurch amortisiert sich auch der höhere Preis gegenüber einem Cerankochfeld bald wieder.
Das Kochfeld eines Induktionsherdes wird nicht direkt beheizt, sondern die Wärme wird durch elektromagnetische Wirkung gezielt an den Böden von Töpfen oder Pfannen erzeugt. Da das Kochfeld kühl bleibt (bis auf eine leichte Wärmeübernahme vom heißen Boden des Kochgeschirrs) ist auch ein Anbrennen oder Überkochen praktisch ausgeschlossen.
Familien mit kleinen Kindern genießen dadurch einen nicht zu unterschätzenden Sicherheitsvorteil – es gibt keine heißen Kochstellen mehr, an denen sich Kinder verbrennen können!
Zudem kann der ganze ungenutzte Bereich des Kochfeldes als Abstellfläche auch für hitzeempfindliche Dinge genutzt werden.
Mittlerweile ist der Komfort der noch gar nicht so alten Induktionsherde erweitert worden. Durch flexible Kochzonen mit automatischer Erkennung der Topfgröße brauchen sie nicht einmal mehr die passende Kochstelle oder einen passenden Topf zu suchen, denn der Herd erkennt die Größe automatisch und setzt die Leistung nur in dem Bereich ein, der benötigt wird.
Für Bräter lassen sich beliebig zwei Zonen verbinden um ausreichend Leistung bereitzustellen.
Zum Ankochen lässt sich zusätzliche Leistung aktivieren, um noch mehr Zeit einsparen zu können. Da die Energie nur ins Kochgut übertragen wird, bedeutet dies keinen zusätzlichen Energieverlust.
Unterbrechen und Fortsetzen eines Kochvorgangs sind kein Problem mehr – ein Knopfdruck und der Herd schaltet auf Warmhalten um und auch wieder zurück zum Kochvorgang.
Einzig ist zu beachten, dass das Kochgeschirr einen magnetisierbaren Boden haben muss. Aber mittlerweile kennzeichnen praktisch alle Hersteller ihr Kochgeschirr dementsprechend.