Botanisch gesehen ist die Erdbeere gar keine Beere, sondern gehört zu den Nüssen. Aber so genau will man das gar nicht wissen. Hauptsache ist, dass sie sehr schmackhaft ist und obendrein noch viele wertvolle Inhaltsstoffe hat.
Den Erdbeeren wird generell ein hoher Gesundheitswert zugeschrieben. Sie wirken harntreibend, tonisierend (also kräftigend), blutreinigend und sollen sogar helfen, den Blutdruck zu senken.
Allerdings lösen Erdbeeren bei manchen Menschen allergische Reaktionen aus. Die müsse sie also leider meiden.
Erdbeeren enthalten je Gewichtseinheit mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen. Mit 200 Gramm ist der Tagesbedarf eines Erwachsenen bereits gedeckt. Kann es köstlicheres Vitamin C geben? Allerdings sollten sie vollreif geerntet werden, da sie dann den höchsten Vitamin C-Gehalt haben und die Erdbeere auch nicht nachreift.
Auch der Gehalt an Folsäure ist sehr hoch, weiterhin findet man Biotin (ein B-Vitamin) und Vitamin K. Bei den Mineralstoffen findet man vor allem Zink, Mangan und Kupfer vor.
Sie enthalten auch so genannte Polyphenole, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, Krankheitskeime abtöten und entzündungshemmend wirken.
Und naschen kann man sie ohne schlechtes Gewissen, denn 100 Gramm Erdbeeren haben nur 35 kCal, zudem sind sie leicht verdaulich. Aber Vorsicht: in großen Mengen genossen können sie Abführen auslösen. Angeblich sollen sie sogar die Killerzellen anregen und damit krebsvorbeugend sein.
Und aus dieser gesunden Köstlichkeit lassen sich so wunderbar schmackhafte Sachen zubereiten.
Die einfachste Sache sind Erdbeeren mit Schlagsahne, schnell zubereitet und einfach ein Genuss. Oder die Vielzahl an Erdbeerkuchen und -torten, die uns in den Konditoreien anlachen, die man aber auch zuhause machen kann.
Aber auch ein Erdbeereis, eine Erdbeerbowle oder die beliebteste aller Konfitüren, die Erdbeerkonfitüre lassen uns das Wasser im Mund zusammen laufen.